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Am 30. April im Bundesgesetzblatt veröffentlicht: EnEV 2009

 

Maßnahmen, Neuerungen und Hintergründe zur Energieeinsparverordnung

 

Bereits am 18. Juni 2008 hat die Bundesregierung die Änderung der Energieeinsparverordnung (EnEV) beschlossen. Mit einigen Änderungen versehen, erfolgte am 18. März die Zustimmung durch den Bundesrat. Auch das novellierte Energieeinsparungsgesetz (EnEG) ist seit dem 2. April dieses Jahres in Kraft. Damit sind die Weichen dafür gestellt, dass die EnEV am 1. Oktober 2009 in Kraft treten kann.

 


Ziel der EnEV 2009 ist es, den Energiebedarf für Heizung und Warmwasser im Gebäudebereich um etwa 30 Prozent zu senken. Mit dieser Forderung wird die Obergrenze für den bei Neubauten zulässigen Jahres-Primärenergieverbrauch um durchschnittlich 30 Prozent gesenkt. Gleichzeitig werden die Anforderungen an die Wärmedämmung der Gebäudehülle um durchschnittlich 15 Prozent erhöht. Auch bei der Sanierung bzw. Modernisierung im Bestand gilt diese Verschärfung: Ob Erneuerung der Fassade, der Fenster oder des Dachs ? die Anforderungen an Bauteile steigen im Rahmen einer Modernisierung der Gebäudehülle um durchschnittlich 30 Prozent. Alternativ besteht die Möglichkeit einer Sanierung auf das maximal 1,4-fache Niveau eines Neubaus, wenn man den  Jahres-Primärenergiebedarf und die Wärmedämmung der Gebäudehülle betrachtet. Ebenfalls deutlich verschärft werden die Anforderungen an die Dämmung oberster, nicht begehbarer aber zugänglicher Geschossdecken (Dachböden), welche eine Wärmedämmung erhalten müssen, bzw. wenn alternativ das Dach gedämmt werden muss.

 

Neben Maßnahmen für Klimaanlagen und Nachtstromspeicherheizungen bestehen die Neuerungen der EnEV 2009 in verstärkten Maßnahmen zum Vollzug der Verordnung. Bestimmte Prüfungen werden an Bezirksschornsteinfeger übertragen. Zudem werden sogenannte Unternehmererklärungen, d.h. Nachweise bei der Durchführung bestimmter Arbeiten im Gebäudebestand, sowie einheitliche Bußgeldvorschriften eingeführt. Verstöße gegen die EnEV und die Verwendung falscher Daten beim Energieausweis werden als Ordnungswidrigkeit geahndet.